„Ich habe Alzheimer”.
Das Bekenntnis des ehemaligen Schalke-Managers
Rudi Assauer ging wie ein Ruck durch die Republik.

Der sich gern in der Rolle als “Frauenliebling” verstandene 67-jährige brachte mit seinem Selbstgeständnis die Gewissheit, dass sein Geist wie der seiner Leidens-genossen in nicht ferner Zeit ins “Ungefähre” abgleiten wird.
Aktuell teilen in Deutschland mehr als 1,3 Millionen Menschen Assauers Schicksal, voraussichtlich werden es bis 2050 doppelt so viele sein.
Trotz des Medienrummels hat der Fall Assauer die öffentliche Debatte um die Altersdemenz nicht befeuert. Im Gegenteil geht die Masse davon aus, dass die wachsende Zahl der Demenzkranken dem steigenden Lebensalter geschuldet ist.
Wenn das Gehirn “schrumpft” nennt man das Demenz. Oder auf deutsch: Verblödung. Man wird schusselig, merkt sich nichts mehr. Ein völlig normaler Vorgang, wenn der Mensch älter wird – sagt uns jedenfalls die Schulmedizin, die Resignationsmedizin.
Jede über 120-jährige Schildkröte würde uns, könnte sie das wissen-schaf(f)t-liche Neusprech verstehen, wegen solcher menschlichen Dogmata belächeln.
Lächeln würde sie bestimmt auch über die “WELT”, die in der gestrigen Ausgabe zum Fall Assauer folgende Schlüsse zog:

Ein weiteres Mal müssen wir uns eingestehen, welchen Preis wir für unseren hohen Lebensstandard und die gute medizinische Versorgung bezahlen. Die Gesellschaft wird immer älter und mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr, auch an Demenz wie beim Alzheimer-Leiden zu erkranken.

Die philosophischen Versuche des WELT-Reporters, das Demenz-Phänomen zu begreifen, wären insofern richtig, wenn wir die Erde gleichzeitig wieder zur Scheibe erklären. Eine solche Schlussfolgerung ist weit hergeholt und mit nichts bewiesen.
“Das liegt bei uns in der Familie” ist so ein weiterer Glaubenssatz. Dahinter steckt der Glaube an die Gene, an die Vererbung. Eben auch von Krankheiten. Aus diesem Grund erheben Ärzte auch die sogenannte Familienanamnese.
Zum Glück gibt es Ärzte und Wissenschaftler, die den Titel auch verdienen.
In diesem einen Fall an der Universität in Oxford. Die haben sich mit dem Thema der Hirnschrumpfung näher beschäftigt und mittels Kernspin-Tomographie vermessen.
Herausgefunden wurde, dass diese Degeneration des Gehirnes (brainatrophy) bei den Menschen um 42% geringer ausfällt, welche die berühmten drei Vitamine Folsäure, B 6 und B 12 eingenommen hatten. Und wenn der bekannte Risikofaktor Homocystein anfangs sogar über 13 umol/l war, dann haben die Vitamine die bekannte Hirn- schrumpfung sogar um 53% verringert. Und damit die Demenz verhindert.
Gut, dass es englische Wissenschaftler gibt. Denn auf der Insel hat man schließlich noch ein Gesundheitswesen und keine deutsche Gesundheitsindustrie.

Rehe kennen übrigens den Trick mit den drei Vitaminen und ernähren sich entsprechend. Woher kennen Rehe den Trick?
Andersherum gefragt: Wieso behauptet die ärztliche Mehrheit in Deutschland: Vitamine haben wir alle genug? Und sieht dann zu, wie die Patienten so ganz langsam … atrophieren.
Ein weiteres Problem sind Statine. Statine verursachen Konzentrations-Störungen und graduellen Gedächtnis-Verlust bis hin zu Morbus Alzheimer und Demenz sowie tragen zu Morbus Parkinson bei. („Cognitive Impairment Associated with Atorvastatin and Simvastatin“, in: Pharmacotherapy, Dec. 2003, 23 (12), S. 1663 – 1667)
Nicht zu vergessen die zahlreichen mit Chemie angereicherten Füllmittel, die man uns im Supermarkt zum Darm Stopfen verkauft. Ich habe bewusst den Begriff “Füllmittel” gewählt, weil die meisten dieser Produkte definitiv keine “LebensMittel” sind, sondern gegen das Leben. Möchten Sie sich einmal die Mühe machen und nachsehen, was auf den immer sehr klein gedruckten Zutatenlisten (soll man nicht durchlesen, ist schlecht für die Augen) an unnatürlichen Zusatzstoffen enthalten ist und welche unmittelbaren Wirkungen (übrigens nicht “Neben”wirkungen) diese als abiotische und antibiotische Bombe in sich tragen?
Wer das einmal getan hat, wird Zeit seines restlichen Lebens keinen Industriefrass mehr ansehen. Und schon gar nicht den eigenen Nahrungstrakt passieren lassen.
Wir haben kein Problem mit dem Altern. Wir hätten auch kaum eines mit Demenz.
Wir haben vielmehr ein riesiges Problem mit den Industriekonzernen. Mit den großen Pharma- und “Lebens”mittel-Unternehmen, die uns das Essen und die Medikamente als harmlos und “Gesund” verkaufen.
Kategorie(n): Gesundheit

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